FDP Kreisverband Aachen-Land

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Tihange 2 abschalten!

20. Dezember 2016

Studie bestätigt starke Betroffenheit der DreiländerRegion Aachen im Falle eines Super-GAUs.

Sitzung des Städteregionstages
Die Mitglieder des Städteregionstages und die Medien zeigten hohes Interesse an den Ergebnissen der Studie. Foto: Andreas Herrmann 

StädteRegion Aachen. Die StädteRegion Aachen hat eine Studie in Auftrag gegeben, die mögliche radiologische Auswirkungen eines Versagens des Reaktordruckbehälters im Kernkraftwerk Tihange 2 für die DreiländerRegion Aachen unter 3.000 verschiedenen realen Wetterbedingungen analysiert.

Die Ergebnisse sind verheerend!

zur Studie

» Mögliche radiologische Auswirkungen eines Versagens des Reaktordruckbehälters des KKW Tihange 2 (PDF-Datei, 1,79 MB)

Mit 30-prozentiger Wahrscheinlichkeit würde in der Region der Grenzwert für die effektive Dosis zum Schutz von Einzelpersonen um das dreifache überschritten, der für den Normalbetrieb von Anlagen zulässig ist (=1 Millisievert). Dieser Wert ergibt sich aus der Strahlenschutzverordnung.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Aachener Region von einem radioaktiven Niederschlag betroffen wäre, der in Tschernobyl zur Umsiedelung führte, liegt demnach bei 10 Prozent!

Bei ungünstiger Wetterlage wären die Auswirkungen in dieser Region mit den Städten innerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone von Fukushima vergleichbar.

mehr zum Thema

» DreiländerRegion gegen Tihange (StädteRegion Aachen)
» Zweite Klage gegen Tihange (StädteRegion Aachen)
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