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Appell der FDP: „Die Sonderschulen brauchen wir!“

13. März 2017

Bei einer Veranstaltung im Haus Lersch äußern sich Yvonne Gebauer, Christian Braune und Dr. Werner Pfeil zum Thema Bildung

NRW braucht einen Bildungssprung!
Stellten sich im Haus Lersch zum Gespräch: Yvonne Gebauer, Christian Braune und Dr. Werner Pfeil (von links). Foto: Christoph Hahn

Eschweiler. Kompetenz im Bereich der Schul- und Bildungspolitik darzustellen – darum ging es den Vertretern der Eschweiler Liberalen bei einer Veranstaltung in der Gaststätte Haus Lersch an der Dürener Straße.

Etwas mehr als zwei Monate vor der NRW-Wahl am 14. Mai stellte sich neben den beiden Landtagskandidaten in der Städteregion, Anke Göbbels und Dr. Werner Pfeil, die schul- und bildungspolitische Sprecherin der Liberalen im Düsseldorfer Landtag, Yvonne Gebauer (Köln) zum Gespräch.

Bevor die Politiker den Dialog mit ihren Zuhörern (gekommen waren außer Freien Demokraten vor allem Lehrer und Sprecher von Verbänden, hingegen aber keine oder kaum Schüler) angingen, legten sie in kurzen Reden ihre Standpunkte dar. Dabei schälte sich rasch ein Kernthema heraus: Die Förderschulen, im Volksmund oft „Sonderschulen“ genannt, sollen unbedingt erhalten werden. Das Miteinander von Behinderten und nicht Behinderten zu pflegen ist Anliegen aller Wortführer. In der gegenwärtig von der rot-grünen Landesregierung gepflegten Art und Weise stößt die Inklusion, das Schlüsselwort der Diskussion, auf entschiedenen Widerspruch.

Den inhaltlichen Rahmen der Veranstaltung steckte der Eschweiler FDP-Stadtverbandsvorsitzende Christian Braune zu Beginn ab: „Bildung reduziert sich oft auf wenige Themen – dabei ist das aber etwas, das durch das ganze Leben führt.“ Ausdrücklich hob er hervor: „Wir wollen hier nicht nur über Gymnasien reden“, und machte die Menschen im Saal mit einem Schlüsselbegriff im Wahlprogramm seiner Partei, der Forderung nach der „weltbesten Bildung“, bekannt. Daran schloss Parlamentarierin Yvonne Gebauer an: „Wer immer nur Mittelmaß fördert, wird am Ende nur Mittelmaß bekommen“, sagte sie wie zur Erläuterung. Die Situation in den nordrhein-westfälischen Klassenzimmern und deren Umfeld skizzierte die Sprecherin in dunklen Farben: „Wir sind wie nie zuvor vom Schulfrieden weit entfernt.“

Warum das so ist, wurde im Dialog unter anderem mit dem Leiter des Städtischen Gymnasiums, Wilfried Grunewald, deutlich: Schon aufgrund der Stellenausstattung (Grunewald: „Pro Klasse nur eine halbe Stelle“) sehen sich die Praktiker mit einem anderen Feld der Inklusion, dem Heranführen von jungen Flüchtlingen an deutsche Standards in Förderklassen, überfordert. Relativ zurückhaltend äußerte sich Marianne Schardt (Alsdorf), Bundesgeschäftsführerin des Verbands Sonderpädagogik: „Es ist eine schwierige Sache, die Umsetzung der Inklusion.“ Darum, so Christian Braune, müsse die Aufnahme von Menschen mit einem Handicap in Regelschule eine Option, aber eben nur eine Option, bleiben, denn: „Die Sonderschulen brauchen wir!“

Den Status Quo und das, was nach der Landtagswahl daraus folgen soll, sah Yvonne Gebauer mit einer gewissen Pragmatik: „Die Inklusion können wir nicht mehr zurückdrehen – aber so, wie sie heute betrieben wird, führt sie an die Wand.“ Das heißt für sie: Als Schwerpunktschulen soll ein Netz von Förderschulen erhalten bleiben – damit Eltern auch nach der Wahl noch die Wahl haben. So wie jetzt gehe es nicht weiter: „Wir haben jetzt ein funktionierendes Netz von Förderschulen, und das wird momentan kaputt gemacht.“

von Christoph Hahn
Eschweiler Zeitung, 13.03.2017

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