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RWTH Aachen und die Frage nach der Wiedereinführung eines Grundschullehrerstudiengangs

12. März 2020

Ein Bericht von Dr. Werner Pfeil MdL

Dr. Werner Pfeil MdLDr. Werner Pfeil MdL. Foto: FDP

StädteRegion. Beste Bildung ist eines der favorisierten Ziele der schwarz-gelben Landesregierung. Gerade in der Region Aachen besteht ein großer Bedarf an Grundschullehrern. Aus diesem Grunde habe ich im Dezember 2019 zu einem Runden Tisch in den Landtag eingeladen, an dem neben dem Schulministerium sowie dem Wissenschaftsministerium ebenfalls Vertreter der RWTH, der StädteRegion Aachen sowie der Gewerkschaft teilgenommen haben.

Neben kurzfristigen Maßnahmen, die sofort greifen müssen, ist auf lange Sicht die Wiedereinführung eines Studienganges "Grundschullehramt" an der RWTH Aachen umzusetzen, um durch den damit einhergehenden "Klebeeffekt" bei Studierenden langfristig dafür zu sorgen, dass fertig ausgebildete Grundschullehramtsanwärtern auch in der Region verbleiben.

Daneben können und dürfen Quereinsteiger nur eine kurzfristige Möglichkeit zur Lösung der drängenden Personalprobleme sein. Bei diesen ist aber auch eine qualifizierte und ausreichende Weiterbildung in Angriff zu nehmen. Ende Februar 2020 wurde der 2. Runde Tisch in Düsseldorf durchgeführt. Mittlerweile lagen Zahlen und Daten vor, die für eine Entscheidung hilfreich und notwendig sind.

Beide Ministerien erklärten, jetzt gemeinsam mit der RWTH ernsthaft die Umsetzung eines neuen Studienganges für das Grundschullehramt in Angriff nehmen zu wollen. Die RWTH hatte bereits mitgeteilt, dass mehr als zehn neue Professuren eingerichtet werden müssten, in einigen Fächern (Sport, Musik, Kunst) sei auch eine Kooperation mit anderen Hochschulen möglich. Außerdem müssten entsprechende Räume und Verwaltungsmitarbeiter gefunden werden. Damit sind wir einen großen Schritt weiter gekommen.

Weitere Gespräche werden jetzt zwischen den Ministerien und der Staatskanzlei geführt.

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