Höne warnt vor Social-Media-Verboten für Kinder: Verbote machen Plattformen nur noch reizvoller
19. Februar 2026
FDP setzt auf Prävention, digitale Bildung und stärkere Verantwortung der Plattformen statt pauschaler Verbote

Henning Höne MdL, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW. Foto: FDP
Düsseldorf. Nachdem Australien eine Altersbeschränkung für soziale Medien eingeführt hat, werden auch in Deutschland Forderungen nach einem Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche laut.
Gegenüber dem WDR erklärte Henning Höne, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und der Freien Demokraten NRW:
„Wir lehnen pauschale Verbote sozialer Medien für Kinder und Jugendliche ab. Verbote machen digitale Plattformen oft nur noch reizvoller, helfen aber in keiner Weise dabei, einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang zu erlernen. Wir setzen auf Prävention, digitale Bildung und die Stärkung der Medienkompetenz, damit junge Menschen sicher mit digitalen Technologien umgehen können. Gleichzeitig müssen Plattformen beim Jugendschutz stärker in die Verantwortung genommen werden – etwa durch wirksame Alterskontrollen. Staatliche Regulierung sollte dort ansetzen, wo sie Schutz bietet, ohne dabei unverhältnismäßig Selbstbestimmung einzuschränken."
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