Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

30 Milliarden Steuerschaden – NRW lässt Cum-Cum-Riesen laufen

19. Februar 2026

FDP kritisiert: Während Kleinanleger verfolgt werden, bleibt die Landesregierung bei Großverdienern untätig

Dr. Werner Pfeil
Dr. Werner Pfeil MdL, Sprecher im Rechtsausschuss, Sprecher für Europa und Internationales. Foto: FDP

Düsseldorf. Knapp 30 Milliarden Euro beträgt der geschätzte Steuerschaden durch sogenannte Cum-Cum-Geschäfte – im Jahr 2025 ist es in Nordrhein-Westfalen dennoch zu keiner einzigen Anklage gekommen. Das zeigt die Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion NRW.

Dr. Werner Pfeil, rechtspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte dazu dem Kölner Stadt-Anzeiger:

„Ein weiteres Armutszeugnis dieser Landesregierung. Wie kann man sich selbst für ein angebliches Erfolgskonzept und geballte Kompetenz loben, wenn diese zumindest in Bezug auf die Ermittlungen zu Cum-Cum bis heute zu keiner einzigen Anklage geführt hat? Der Justizminister weigert sich zudem, zu Verbesserungsvorschlägen überhaupt Stellung zu nehmen. Eine klarere Bezeugung des eigenen Desinteresses ist kaum möglich – die Außenwirkung ist fatal. Bei einem Steuerschaden von fast 30 Milliarden Euro sollte ein wenig mehr Engagement zu erwarten sein. Auch hier wird der Öffentlichkeit wieder der Eindruck vermittelt: ‚Die Kleinen hängt man, und die Großen lässt man laufen!‘“

Weitere Informationen

» Kölner Stadt-Anzeiger: Noch keine Anklage bei Kölner Cum-Cum-Ermittlungen

drucken

zurück

FDP Aktiv!

FDP Aktiv!

» fdp-aktiv.de

„Europa hat seinen Preis. Es hat aber vor allem seinen Wert.“
(Guido Westerwelle)

Datenschutzeinstellungen

Diese Webseite nutzt Cookies und tauscht Daten mit Partnern aus. Mit der weiteren Nutzung wird dazu eine Einwilligung erteilt. Weitere Informationen und Anpassen der Einstellungen jederzeit unter Datenschutz.