Mehr Freiheit im Sattel: FDP will Reitabgabe in NRW abschaffen
19. März 2026
Pfeil kritisiert Bürokratie und Wettbewerbsnachteile – Antrag zur Entlastung von Reitern und Verwaltung im Landtag

Dr. Werner Pfeil MdL, Sprecher im Rechtsausschuss, Sprecher für Europa und Internationales. Foto: FDP
Düsseldorf. Die FDP-Landtagsfraktion NRW setzt sich dafür ein, die Reitabgabe sowie die damit verbundene Kennzeichnungs- und Plakettenpflicht abzuschaffen – wie in vielen anderen Bundesländern bereits geschehen. Der Antrag „Mehr Freiheit im Sattel – Reitabgabe abschaffen“ wird in dieser Woche im Landtag beraten.
Dr. Werner Pfeil, europapolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung:
„Nordrhein-Westfalen ist eines der pferdereichsten Bundesländer Deutschlands. Trotzdem hält das Land an einer Sonderregelung fest, die in den meisten anderen Bundesländern längst abgeschafft wurde. Die Reitabgabe verursacht Bürokratie, wird kaum kontrolliert und benachteiligt Reiterinnen und Reiter als einzige abgabepflichtige Nutzergruppe von Wäldern und Wegen. Das ist weder gerecht noch zeitgemäß. In der Landtagsanhörung haben Sachverständige bereits deutlich gemacht, dass die Abgabe ein Wettbewerbsnachteil für Nordrhein-Westfalen ist. Wir wollen deshalb mehr Freiheit im Sattel und schlagen vor, die Reitabgabe und die Plakettenpflicht vollständig abzuschaffen. Damit stärken wir den Reitsport, entlasten die Verwaltung und verbessern die Bedingungen für Reittourismus und Freizeitangebote in Nordrhein-Westfalen.“
Weitere Informationen
» Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Ausreitplakette für Pferdehalter soll abgeschafft werden
» FDP-Initiative: Mehr Freiheit im Sattel – Reitabgabe abschaffen




