FDP im Bezirk stellt sich für Comeback der Partei auf
15. April 2026
Neuer Vorstand im Selfkant gewählt

Bezirksparteitag der Freien Demokraten im Selfkant: o.l.: Markus Herbrand, bisheriger Bezirksvorsitzender, o.r.: neuer geschäftsführender Bezirksvorstand, u.l.: gesamter Vorstand der FDP Aachen, u.r.: Frederik Schorn, neuer Bezirksvorsitzender der FDP Aachen. Fotos: FDP Bezirksverband Aachen
Kreis Heinsberg/Selfkant. Beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbands Aachen am vergangenen Samstag in Selfkant (Kreis Heinsberg) haben die Delegierten einen rundum erneuerten Vorstand gewählt. Mit einem starken Ergebnis von 96 Prozent wurde Frederik Schorn zum neuen Vorsitzenden des Bezirksverbands gewählt. Zum FDP-Bezirksverband Aachen gehören die fünf liberalen Kreisverbände Aachen-Land, Aachen-Stadt, Düren, Euskirchen und Heinsberg.
Der 34-jährige Schorn aus Weilerswist (Kreis Euskirchen) ist seit 17 Jahren Mitglied der Partei und steht weiterhin auch der FDP-Kreistagsfraktion im Kreis Euskirchen vor. In seiner neuen Funktion möchte er insbesondere die politische Schlagkraft des Bezirksverbands stärken, um das Comeback der Partei aus der Region heraus mitgestalten zu können.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Christoph Pontzen, Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Aachen-Land, sowie Philip Graaf-Cierniak, Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Aachen-Stadt, gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren Lena Spillner, die neue Kreisvorsitzende der FDP Düren, als Schriftführerin sowie der Vorsitzende der Kreistagsfraktion Heinsberg, Stefan Lenzen, als Schatzmeister.
In seiner Antrittsrede betonte Frederik Schorn die Notwendigkeit einer klaren politischen Positionierung: Die FDP müsse wieder stärker als die Partei erkennbar werden für diejenigen, „die im Leben aus eigener Leistung vorankommen wollen“. Mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Lage stellte Schorn fest, dass diese vielerorts auch private Perspektiven stagnieren lasse. Zur Belebung der Wirtschaft forderte er unter anderem Steuer- und Abgabensenkungen sowie einen „generellen Abschied von der bürokratischen Staatswirtschaft“.
Als Kandidaten für den Landesvorstand der FDP NRW wurden zudem Frederik Schorn und Philip Graaf-Cierniak benannt.
Abschließend debattiert die Partei in der Antragsberatung zum Thema Digitalisierung: Die FDP möchte nicht nur das Land digitaler aufstellen, sondern erst einmal sich selbst! Der einstimmig beschlossene Antrag der Jungen Liberalen sowie des FDP-Kreisverbandes Aachen-Stadt sieht u. a. vor, prüfen zu lassen, inwiefern Verwaltungsprozesse innerhalb der Partei komplett automatisiert werden können.




